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IGS Floetenteich Nibis Oldenburg



Solmisation in der Bläserklasse – die Methode



Solmisation in der Bläserklasse:  ein Weg zum hörenden Verstehen und verstehendem Musizieren


In der Relativen Solmisation (RS) bezeichnen wir mit "Do" den Grundton einer Durtonleiter, unabhängig von der absoluten Tonhöhe. In der Bläserklasse bietet der Einsatz der Relativen Solmisation daher besonders am Anfang ganz pragmatische Vorteile:
Das Spiel mit den unterschiedlich transponierenden Instrumenten stellt kein Problem dar, alle steigen mit den Tönen von Do bis  So (Grundton: Bb) ein und spielen diese nach Handzeichen.
Wichtiger aber ist, dass der Einstieg über die Relative Solmisation es dem Kind ermöglicht,  musikalisches Denken zu entwickeln, bevor  es nach Noten spielt.

In der Klasse erarbeiten wir über die Solmisation relativ einfache Patterns, das sind kurze musikalische Muster. Diese ergeben im Zusammenspiel einen mehrstimmigen Satz. Dazu wird die Melodie ergänzt.

Aus diesem musikalischem Erleben entwickelt sich das  "Instrument im Kopf"   Beim gemeinsamen Musizieren hat jedes Kind fast ständig die Möglichkeit, so weit fortzuschreiten, wie es sich das selbst zutraut: Übe ich Pattern A? Kann ich schon Pattern B? Die Melodie übernehmen? Selbstständig erarbeiten, nach Gehör oder nach Handzeichen? Jedes Kind kann sich immer nach eigenem Vermögen in den Zusammenklang einbringen. Damit kommen wir nicht nur der pädagogisch aktuellen Forderung nach "Individualisierung des Lernprozesses“ nach, sondern diese Vorgehensweise  erhöht die Motivation der Kinder  erheblich.  Fortschritte auf dem Instrument folgen gleichsam von selbst.

Dieses Vorgehen entwickelte ich in langjähriger Praxis mit unseren  Bläserklassen an der IGS Flötenteich.

 

Christoph Dane-Kung, Fachbereichsleiter musisch-kulturelle Bildung